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Startseite Gemischter Chor Konzert "Eine Reise um die Welt"
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Sieben Chöre auf Weltreise mit Liedern für die Seele

Es war eine ungewöhnliche Weltreise, die vor einem Jahr in Bretten begonnen hatte und nun in Rheinstetten endete. Der Dirigent des gemischten Chores beim Bruderbund Mörsch, Clemens Ratzel, verschmolz seine sieben Chöre zu einem rund 130-köpfigen Ensemble, das zum vierten und letzten Mal Evergreens aus verschiedenen Ländern sang.


Dabei glänzte der Mega-Chor nicht nur durch die Kraft vieler Stimmen, sondern durch ansprechende, vierstimmige Interpretationen bekannter Stücke. Deutsche Titel, teils in Potpourris arrangiert, waren gleich zu Beginn der reinste Balsam für die Seele: flott-fröhliche Melodien wie "Ein Lied geht um die Welt", "Es ist so schön am Abend bummeln zu geh’n" oder "Tanze mit mir in den Morgen". Zwölf der 26 Lieder bzw. Medleys auch aus Spanien, Italien, Großbritannien, Österreich, Irland, Kuba und Brasilien sangen alle Sängerinnen und Sänger von Bruderbund, Frohsinn Hagsfeld, Liederkranz Eggenstein und Eintracht Karlsruhe-Stupferich gemeinsam. Am Flügel wurden sie von Yumiko Kuwahata begleitet.

Dazwischen bewiesen die beiden Konzert- bzw. Leistungschöre Coro Contempi (Hagsfeld) und Songcircle (Eggenstein) ihr ausgezeichnetes Können. Sie hatten sich unter anderem französische Lieder herausgepickt, zum Beispiel „Pigalle“ oder "L’amour est bleu". Kräftigen Beifall und kleine Jubler sahnten die Chöre für das französische Trinklied "Tourdion" und  die britische Ballade "Fields of gold" ab. Ab und zu sah man Zuschauer leise mitsingen bei bekannten und hervorragend präsentierten Melodien.

 

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Farbenfrohe  Überraschungsmomente

In der mit Flaggen, Bildmotiven der besungenen Länder und Frühlingsblumen geschmückten Keltenhalle sorgten auch die Darbietenden für kleine Hingucker: amüsante Gesten, um Liedtexte zu betonen, kleine Flaggen und Sombreros wurden geschwenkt, und bunt schillernde Masken an passender Stelle aufgesetzt ("Lockendes Venezia"). Ein Sänger nahm auch die gesangliche Aufforderung ernst "Für mich soll‘s rote Rosen regnen" - immer wieder flatterten zur Freude des Publikums rote Blättchen über den Chor.

Conférencier Thomas Kuhle, der selbst mitsang, gestaltete die Ankündigungen der Lieder mit viel Humor und Ironie in Form eines Mini-Quiz an Dirigent und Zuschauer. Den Schlusspunkt des zweieinhalbstündigen Programms setzten die sieben Chöre mit der Hymne "Conquest of paradise". Der nach gut fünf Stunden Dirigat (inklusive Generalprobe) ausgepowerte Chorleiter Ratzel freute sich über den "sehr gelungenen" Abschluss seiner Konzertreihe. Große Anerkennung sprach er auch denjenigen Chormitgliedern aus, die "nicht mehr die jüngsten sind", und die Auftritte gut gemeistert hätten.

Die Organisatoren des Bruderbund Mörsch waren enttäuscht, dass trotz umfangreicher Werbung für das aufwändige Konzert mit professioneller Beschallung nur etwa 200 Zuschauer gekommen waren. Tröstlich aber für die Mitwirkenden, dass sich ein Zuschauer beim Maestro persönlich für das "phantastische Konzert" bedankte und es am liebsten auf DVD gehabt hätte.

 

 

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