Zufallsbild

Nächste Termine

NOEVENTS

Momentane Besucher

Wir haben 26 Gäste online
Startseite Stadtmusikanten Maurerorden für Wolfgang Lumpp
PDF Drucken E-Mail

Narrenbaumstellen

Mörscher Maurerorden für Wolfgang Lumpp

Viel Engagement - viel Ehr'. Nachdem der bisherige Kassier des Bruderbund, Wolfgang Lumpp, Ende vergangen Jahres den Ehrenamtspreis der Stadt bekam, zeichneten ihn die Stadtmusikanten am 15. Januar 2012 mit dem Mörscher Maurerorden aus. Die Auszeichnung wird immer beim Narrenbaumstellen am alten Rathaus in Mörsch verliehen.


 

Viola Wieland hielt die amüsante Laudatio auf den Geehrten - hier nachzulesen:


"Mörscher Maurerorden 2012"
Laudatio für Wolfgang Lumpp am 15.1.2012


Wie letztes Jahr und auch Jahre zuvor
Grüß ich Euch mit Offe-Rohr
Der Christbaum ist jetzt abgeziert
Und wurd zum Narrenbaum renoviert
Do soll mol oiner sare
Mir Narre dädet koi bissl spare
Die Worte sind jetzt net grad SO gewählt
Nein…. Heute geht’s um den Mann vom Geld
Der uns gelehrt net alles zu verheize
Und wenn’s sein muss a mol ä bissl zu geize.



Die  Stadtmusikanten, die ich  als Rednerin vertreten darf haben heute die ehrenvolle Aufgabe an ein langjähriges und verdientes Mitglied des GV Bruderbund und der Stadtmusikanten  den "Mörscher  Maurerorden" zu verleihen. Heute wird dieser Orden zum 11. Mal verliehen.

Ehre wem Ehre gebührt, und diese Ehre gebührt heute unserem Wolfgang Lumpp.

Wolfgang trat im Januar 1971 dem GV Bruderbund bei und konnte bei unserer Weihnachtsfeier für 40 Jahre aktives Singen im Verein mit der Goldenen Ehrennadel des Vereins, und des Badischen Chorverbandes ausgezeichnet werden werden. In den 40 Jahren seiner Vereinszugehörigkeit, hat sich Wolfgang in überdurchschnittlichem Maße für den Verein eingesetzt. Als gelernter "Bänker" hat er viele Jahre die Kasse des Vereins als Hauptkassier akribisch genau verwaltet und war bis zum  6. Januar noch als 2. Kassier Mitglied in der Vereinsverwaltung.

 

Wolfgang fand kurz nach seinem Beitritt zum GV Bruderbund Spaß an der Fasnacht. Grazil tanze er im Männerballett und beteiligte sich erheblich an der Organisation und Gestaltung des Programms für die Fremdensitzungen im "Volkshaus". Sogar den Kartenverkauf organisierte Wolfgang zusammen mit seiner Frau Hilde im heimischen Wohnzimmer.  Auch als Sänger bei den Stadtmusikanten stand er immer mit auf der Bühne um das lokale Geschehen gesanglich auf die Schippe zu nehmen.

 

Wolfgang war auch lange Jahre zeitgleich Kassier bei den Stadtmusikanten und betreute beide Kassen synchron. Da wurde noch von Hand Kassenbuch geführt, denn es gab keine Computer und Tabellen wie heute, die das Arbeiten enorm erleichtern.

 

Wie ein Luchs hat Wolfgang aufgepasst dass kein Pfennig zuviel ausgegeben wurde, heute würden wir schmunzelnd sagen "der war als ä bissl geizig".Aber auch deshalb können wir heute darauf aufbauen denn es wurde in frühen Jahren eine gute Basis geschaffen. Wolfgang hat sein Wissen und seine Erfahrung im Kassenwesen an seine  Nachfolger so genau weiter gegeben und glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche, sogar des "bissl Geiz" war da dabei.

 

Zusammen mit Edwin Heil kümmert sich Wolfgang auch um unser Vereinsheim. Instandhaltungsarbeiten, Modernisierungen und Pflegearbeiten rund um das Haus Bruderbund  nehmen sehr viel Platz in seinem Zeitrahmen als Rentner ein. Aber eben solche Menschen sind unersetzlich und unbezahlbar für jeden Verein.

 

Für sein Engagement für den Verein wurde Wolfgang am 2. Dezember vergangenen Jahres mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Rheinstetten ausgezeichnet. Dieser Preis ist ein Dank der Stadt für überdurchschnittliches Engagement in einem Verein.

 

Und Danke sagen wollen auch wir die Stadtmusikanten einem Menschen, der sich lange Jahre  für den Verein eingesetzt hat, viele Stunden dafür aufgebracht hat und vielleicht nicht immer spontan dafür gedankt bekam.

 

Wir alle wissen es aber sehr  zu schätzen und wollen Dir lieber Wolfgang als Anerkennung für Deine geleistete Arbeit zum Wohle des Gesangvereins Bruderbund und der Stadtmusikanten heute den Ehrenorden "Mörscher Maurer 2012" überreichen. Ich könnte hier mit Sicherheit noch weiter ausholen, was aber den Rahmen des heutigen Nachmittags sprengen würde, aber ein kleiner Reim noch Schluss.

 

Viele Jahre hasch du ES gezählt.
Und aufgepasst auf UNSER GELD
Dass mir demit koin Bleedsinn mache
Un ausgewwe dun fer unnitze Sache
Man muss ja schließlich in fette Jahre
Fer die magere wo kumme .. spare
Du sagsch immer .. denkt daran
Mindestens oin Euro mehr erwirtschafte .. wie ma ausgewwe kann
Dann kann passiere was will in de Welt
Dann hän ihr immer ä bissl Geld.


Ich bin nun am Ende meiner Rede und übergebe  das Wort an alle Anwesenden hier für einen kräftigen Applaus für Wolfgang und natürlich ein 

dreifach...... kräftig...........Offerohr!

 

Umfrage

Werden Volkslieder überleben?
 

Powered by Joomla!. Valid XHTML and CSS.