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Neujahrsempfang 2012
Laudatio für Tatjana
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Als unsportliches Kind (das sagt sie von sich selbst!) fing Tatjana Aster in der Jugendgarde an - zunächst motiviert durch eine Freundin, die dort tanzte. Die Zehnjährige fand Gefallen an den Gardemärschen, die die Jugendliche zunehmend gelenkiger machten. Der Gardetanz ist bei der 32-Jährigen inzwischen zwar passé, aber noch immer wirbelt sie mit sichtbar viel Freude auf Prunksitzungen über die Bühne: bei Showtänzen der Gänsberghexen. Immer wieder in neue Rollen zu schlüpfen, auch auf Musicalsongs zu tanzen, das ist genau ihr Ding.

Laudator Günther Sallinger überreicht Tatjana Aster das Goldene OfferohrMarschtänze traut sie sich nicht mehr zu, gesteht sie, denn "konditionell ist das zu anstrengend". Doch fließt bei ihr nach wie vor so mancher Schweißtropfen bei Auftritten im grellen Rampenlicht, vor allem, wenn die Tänzerinnen wie 2009 als weiße "Ski-Haserl" im warmen Ganzkörperflausch stecken. Die Fastnachterin mit Leib und Seele genießt die kurze, aber intensive närrische Zeit. Im rot-weißen Kostüm der 1999 gegründeten Gänsberghexen. Man sieht, nein erahnt, Tatjana auch bei Narrenumzügen in Rheinstetten und der Region. Die kurzen schwarzen Haare mit dem frech aufgestellten Pony und die lebenslustig blitzenden Augen sind dann unter einer schweren Hexenmaske verborgen. In 22 Narrenjahren hat sich der Kreis zum Gardetanz übrigens wieder geschlossen: Tatjana Aster betreut inzwischen die Offeröhrle-Garde der Stadtmusikanten.

Wer dreimal am Narrenorden reibt...

Auf dem Neujahrsempfang im Vereinsheim "Beim Bruderbund" ging es noch sehr bezaubernd zu. In Vertretung der erkrankten Ordensfee Carmen Weiss stellte Viola Wieland den neuen Jahresorden in Form eines Zauberer-Kopfes vor. Er wurde an Mitglieder, befreundete Fastnachter sowie tatkräftige Helfer und Unterstützer überreicht. Stadtmusikanten-Präsident Michael Pustleik empfahl, dreimal am Orden zu reiben, damit vielleicht ein Wunsch in Erfüllung gehe wie einst bei der "bezaubernden Jeannie".

Tanzmariechen LucyDie Stadtmusikantengarde im Westerstil und das Tanzmariechen Lucy Ganz - in diesem Jahr zum dritten Mal mit dabei - machten mit ihren Tanz-Auftritten Lust auf die anstehenden Prunksitzungen.

Rheinstettens Bürgermeister Clemens Hauk überlegte laut, dass die Narren ja eigentlich den Winter austreiben sollen - und was dann wohl wäre, wenn gar kein Winter mehr komme…

 

Egal ob noch Flocken fallen oder nicht: Die Prunksitzungen der Mörscher Stadtmusikanten werden am 28. Januar und 4. Februar in der Keltenhalle die Wintermüdigkeit vertreiben. Karten gibt es im Vorverkauf beim Café Weber in Mörsch.

Drei neue Gänsberghexen aufgenommen

Die drei neuen Gänsberghexen beim AufnahmeritualBei der Hexentaufe mit "Schlabberlatz" und Hexensud wurden Kathrin, Sandra und Bianca  zu Gänsberghexen ernannt. Doch zunächst mussten sie den Hexeneid schwören und wurden aufgefordert eine Tasse voll eines braunen Gebräus in einem Zug zu leeren: "Leer' die Kelle auf Ex, dann wirst du eine Gänsberghex'".

Mit rund 65 Frauen und Männern sind die Gänsberghexen die größte Gruppe des Vereins.

 

 

 

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