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10 Jahre New Voice Generation

Grandioses Konzert mit Abschied des Dirigenten


"Es war euer bestes Konzert", haben nach dem Jubiläumsauftritt viele Besucher gesagt, die den modernen Chor des Bruderbund Mörsch nicht zum ersten Mal gehört haben. Das musikalische Gesamtpaket zum zehnjährigen Bestehen war einfallsreich geschnürt worden.



Im ersten Teil sang der Chor zehn Lieder seines bisherigen Repertoires und nach der Pause zehn neu einstudierte Songs. Dabei bekamen die etwa 240 Zuschauer  am 22. Oktober 2011 in der Aula des Schulzentrums Mörsch sehr unterschiedliche Musikstile geboten, begleitet von dem hervorragenden Profi-Schlagzeuger Alex Fies. Zum Mitklatschen bzw. kräftigem Applaudieren regte mancher Ohrwurm an, wie die Oldies "Crocodile rock", "Happy together", "Put your hand in the hand", ein Udo-Jürgens-Medley oder der Song von Karat "Über sieben Brücken musst du geh'n", den Peter Maffay später noch bekannter gemacht hatte. Musical-Hits waren ebenfalls dabei: "Aquarius", "Hail Holy Queen" und das sadistische Schmunzelstückchen "Zahnarzt"  aus "Der kleine Horrorladen".

 


Kleine Akzente zwischendurch setzte das Saxophon-Duo Uwe und Kathlin Volk aus Wöschbach. Guten Anklang fand die Moderation von Sängervorstand und Chorsänger Walter Schneider. Er sagte die Musiktitel nur kurz an und unterhielt das Publikum mit den vor Ironie strotzenden "goldenen Regeln des Chorgesangs": "Die Chorproben sind nur für minderbegabte Sänger. Du kannst es auch ohne sie. Darum fehle öfters, denn dadurch zeigst du dein Genie."

Herausforderung gemeistert: ein Medley der Rockgruppe Queen

Ulrich BrückmannChorleiter Ulrich Brückmann war positiv überrascht, "wie locker der zweite Teil rüberkam", da es sich nicht nur um frisch gelernte, sondern teils um recht schwierig zu singende Kompositionen handelte: "Das Queen-Medley war richtig gut", freute sich der Dirigent. Der Chor habe voller Energie gezeigt, was ihn auszeichnet. Er traute seinem Chor, den er mit der Gründung vor zehn Jahren übernahm,  zu Recht Welthits aus Swing ("New York, New York", Frank Sinatra) und Pop ("Woman in love" von Barbra Streisand, "Earth song" Michael Jackson) zu. Auch bei diesem Konzert fiel Zuhörern die deutliche Artikulation auf, damit der Text gut verstanden wird.

Vor allem aber lobte Brückmann das ungebrochene Engagement der 25 Sängerinnen und Sänger, denn sie wissen seit dem Sommer, dass das Konzert der letzte Auftritt mit ihrem Chorleiter ist.

Nach der offiziellen Verabschiedung auf der Bühne rann still manche Träne, denn der Chor verliert nach Aussagen der Mitglieder einen "pädagogisch geschickten, geduldigen, souveränen, perfektionistischen, aber immer positiv motivierenden" Dirigenten. Eine Dekade mit rund 100 einstudierten Liedern, lehrreichen und unterhaltsamen Singstunden endete mit dem bewegenden Gospel und den Worten "Until I see you again"…

 

 


Zitat:
Der frühere Vizechorleiter Willi Brunner, der vor zehn Jahren Ulrich Brückmann für New Voice Generation mit ausgewählt hatte, tröstete die Chormitglieder  auf charmante Weise: "Ihr singt Bundesliga, und da ist es üblich, dass die Trainer wechseln."

 


 

Bildergalerie vom Konzert


 

Rückblick: Zehn Jahre New Voice Generation

 

 

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