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Strapazen für routinierte Maibaumsteller

Das diesjährige Maibaumstellen an der Vereinsgaststätte des Gesangvereins Bruderbund war nicht wie sonst innerhalb von fünf bis zehn Minuten erledigt. Die "Routine"-Aktion am 30. April 2011 hatte so lässig begonnen, doch da brauten sich dunkle Wolken zusammen, und der Maibaum forderte die Stadtmusikanten richtig heraus.

 

 

Möglicherweise liegt es an der üppigen Zahl von Maibaumträgern, die den mit einer Birke und bunten Bändern verzierten dicken Stamm zu seinem Standort im Biergarten "Beim Bruderbund" tragen: Zufällig ergeben die Helfer die vermeintliche "Unglücks"-Zahl 13.

Zunächst sieht es bei lockerer Stimmung danach aus, als würde der Stamm dank vieler helfender Hände zügig in die Senkrechte geschoben, während von der anderen Seite mit einem Seil gezogen wird. Dann jedoch passiert etwas Unerwartetes: Die Aufhängung des Kranzes auf halber Höhe macht schlapp und der große, gebundene Kreis aus Zweigen hängt schief am Stamm.

Die gewitzten Stadtmusikanten finden jedoch recht schnell eine Lösung und einen Mann, der sich um das Malheur kümmert. Ein Glücksgriff, nicht nur, weil der Mann mit Spitznamen "Jolly" wie ein Kartenspiel-Joker heißt.

 

Zunächst müht er sich auf einer Leiter alleine mit dem schweren Kranz ab, und schließlich mit Hilfestellung eines Vereinskollegen auf einer zweiten Leiter. Inzwischen weht der Wind immer kräftiger, was die Reparatur noch kniffliger macht. Bedröppelt schauen die anderen Bruderbündler von unten zu, ob das Unternehmen Maibaum noch gelingt - und man sich bald am Stammtisch vergnügen kann.

Nach einer halben Stunde hängt der Kranz dank Kabelbindern wieder wie er sollte und der Maibaum ist seitdem ein prächtiger Anblick.

 

Bildergalerie vom Maibaumstellen

 

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